Schwarznuss

(lat. Juglans nigra) 

Die Schwarznuss ist eine Gattung der Juglans aus der Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae). Sie ist eine Lichtbaumart mit sehr tiefer Pfahlwurzelbildung. 

Lebensraum / Wald: Heimatgebiete der Schwarznuss sind das östliche Nordamerika und Texas, da ein optimales Standortklima gegeben ist. Um 1900 wurden Schwarznussbäume in den Rhein- und den Donauwäldern angesiedelt, wo sie heute nennenswerte Bestände bilden. 
Die Schwarznuss gilt als sehr anspruchsvoller Baum in Klima- und Bodenbedingungen. Der ideale Standort sollte einen pH-Wert zwischen 6 und 7 aufweisen. Sie gedeiht aber auch in tiefgründigen, nährstoffreichen, gut durchlüfteten und gut bewässerten Lehmböden. Die Schwarznuss ist sehr winterresistent, allerdings Spätfrost gegenüber sehr empfindlich. 

Baum: Die Schwarznuss ist der mächtigste Walnussbaum und erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 25 Meter. Die Wuchsform ist ausladend, rund und breitkronig. Sie hat eine harte grau bis braun-graue Rinde mit tiefen Furchen. Früher als Parkbaum gepflanzt, nimmt sie heutzutage eine bescheidene Rolle im Waldbau ein. Die Früchte der Schwarznuss sind von einer pelzig, sehr schwer zu öffnenden Schale ummantelt. Aber erstmals geknackt, sehr köstlich. 

Holz: Das Holz der Schwarznuss ist hart und biegfest und eignet sich so ideal für die Verarbeitung. Es weist eine elegante und lebhafte Maserung mit schokoladenbraunen bis kaffeebraunen, vereinzelt auch violett, schimmernden Farbtönen auf. Mit seiner extravaganten Optik zählt das Holz als eines der kostbarsten und teuersten Hölzer für die Möbelherstellung. 

Nutzung: Die Schwarznuss wird zur exklusiven Möbelherstellung, sowie zum Drechseln und Schnitzen verwendet. Gerne wird sie auch in Parks angepflanzt, da sie freistehend eine große und eindrucksvolle Baumkrone entwickelt.
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