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Also ehrlich
Alles, was sixay furniture wichtig ist, steckt in den handgefertigten Möbeln. Wer also vor einem Stuhl, einem Tisch, einem Hocker steht, erkennt ziemlich genau, was das kleine, feine Unternehmen ausmacht. Die Leidenschaft für gutes Design. Die Liebe zur Beständigkeit. Eine Formensprache, die offen und ehrlich ist. Und einen Schwung hat, der natürlich erscheint, weil er genau so gemeint ist.
Und umgekehrt. Wer den Designer Laszlo Szikszai kennen lernt oder einen der Tischlermeister, die die Möbel mit viel Liebe fertigen, weiß, warum die Möbel genau so geworden sind. Ohne Schnörksel, aus grundsolidem Material, mit einer großen Portion Durchhaltevermögen. Das ist es, was zählt. Für die Möbel. Für den Designer. Und für die Meister, die sie herstellen.
Die überleben uns
Schön, dass es diese seltenen Dinge noch gibt: Möbel, die so gestaltet und von feiner Hand gebaut wurden, dass sie von Dauer sind. Möbel, die einen mit Leichtigkeit überleben, zeitlos schön sind, und denen man nicht das Jahr ansieht, in dem sie entworfen wurden. Klassiker eben, die uns ein Leben lang begleiten. Denn schließlich: Wenn man sich einmal in ein Möbelstück verliebt hat, möchte man es ja auch nicht mehr hergeben. Muss man auch nicht: Denn die Möbel von sixay furniture werden aus heimischen Massivhölzern gefertigt, mit traditionellen Holzverbindungen verbunden und halten ewig. Das ist ein gutes Gefühl.
Gut wenn der Zufall regiert
Ein Glück, wenn der Zufall uns in eine Richtung losschickt, die viel Gutes verheißt. Natürlich, ohne dass wir es ahnen. So war es auch bei Laszlo Szikszai. Die Sehnsucht etwas zu bauen hatte er schon als Kind. Mit zehn Jahren waren dann die ersten Eisenbahnmodelle an der Reihe. Was lag näher, als den kindlichen Traum vom Lokführer zu träumen. Doch das Leben hatte anders für ihn entschieden und schickte ihn in eine Tischlerlehre. Wenn schon Tischler, dann hätte Laszlo gerne Möbeltischler gelernt. Doch auch hier regierte der Zufall: Er wurde Bautischler. Zum Glück, denn dort wurde er in die Kunst der traditionellen Holzverbindungen eingeweiht. Alles feine Handarbeit – so wie es die alten Meister immer schon gemacht haben. Und so wie es jetzt sein Team an Tischler für ihn macht.
Als Laszlo klar wurde, dass sein Talent im Entwerfen von Möbel besteht, nahm er das Ruder selber in die Hand, holte die Matura nach, durchquerte im Eiles-Tempo die Universität für Forst- und Holzwissenschaften und danach das Institut für Angewandten Kunst, beides in Sopron. Er hatte es eilig seine eigenen Ideen umzusetzen und seine eigenen Maßstäbe anzulegen. Eines ist sicher: Die Auszeichnungen, die er dafür bekam, sind mit Sicherheit kein Zufall.
1998: Hungarian Industrial Design Award – Kollektion ”Grasshopper”
1999: Der Armlehnstuhl Grasshopper wird Anwärter auf „Österreichs Beste Möbel“
2001: Hungarian Industrial Design Award – Kabóca2 stapelstuhl
2008: MAK Design Award
text: Gabi Weiss
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